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Internet und Social Media Marketing – Was wirklich wichtig ist

Internet-Hypes kommen und gehen. Das wissen Früh-Onliner spätestens seit Second Life. Damals rieten Agenturen ihren Kunden, die realen Verkaufsläden abzubauen und dafür virtuelle Läden im Second-Life-Kosmos zu errichten. Und es gab tatsächlich Unternehmen, die das taten.

Dann kamen die sozialen Netzwerke. Erst Myspace, dann Xing (OpenBC) und LinkedIn, dann Facebook. Und wieder gab es Agenturen, die ihren Kunden rieten, die eigene Website abzuschaffen und nur noch auf Facebook zu setzen. Und wieder gab es tatsächlich zahlreiche Firmen, vor allem in den USA, die diesen Rat befolgten.

Laaaaangweilig!

Ich bin sehr langweilig. Trotz all dieser bunten Parallelwelten rate ich seit 2004 meine Kunden, ins Zentrum all ihrer Aktivitäten eine gute Website zu stellen. Eine mit einem Newsbereich, es darf auch ein Blog sein, in dem ein bis zwei gute Inhalte pro Monat veröffentlicht werden. Die idealerweise per E-Mail abonniert werden können. Die Seite sollte mobiltauglich und heutzutage auch SSL-verschlüsselt sein und mit modernem Code umgesetzt werden. So dass nicht nur die LeserInnen, sondern auch die Suchmaschinen sie ungestört durchstöbern können.

Sehr langweilig. Und völlig aufregungslos. Nicht wie die Mehrheit der Agentur- oder Kommunikations-Arbeitern. Die regen sich nämlich auf, dass Facebook an Bedeutung verliert. Dass die Reichweite von Anzeigen und Inhalten sinkt. Zugegeben, ich würde vermutlich auch nicht so gelassen bleiben, wenn ich Zehntausende Franken für die Umgestaltung meiner Facebook-Seite, den Erwerb von Fans und das Verbreiten von Inhalten ausgegeben hätte. Aber ehrlich gesagt: Selber schuld. Hättet ihr mal lieber gleich mich gefragt.

Nun treibt man’s halt auf Instagram. Die Budgets fliessen jetzt in Kurzvideos, Stories und unglaubliche Bilder mit unglaublichen Filtern, die natürlich zuerst unglaublich professionell gephotoshoped wurden. Und natürlich in die Verbreitung der Inhalte durch Ads und das Erwerben von Followern. Schliesslich weiss die Agentur ja genau, dass Instagram nun das nächste grosse Ding wird.

Ist Instagram Pflicht?

Wenn Sie mich fragen, dann kann ich Ihnen das nicht generell beantworten. Es kann sein, dass für Sie und Ihre Kunden (für die Sie schliesslich Marketing und Kommunikation machen) Instagram richtig ist. Es kann aber auch sein, dass Sie die Finger davon lassen sollten. Auf keinen Fall sollten Sie einen grossen Teil Ihrer Ressourcen auf Instagram oder eine andere Social-Media-Plattform verschwenden. Denn Ihre Hauptaufmerksamkeit sollte immer auf Ihrer eigenen Website liegen. Die bleibt Ihnen erhalten, egal, welche Turbulenzen gerade die Social-Media-Welt durchschütteln.

Zugegeben, es ist auch schwieriger geworden, Besucher auf die Website zu bringen. Kein Wunder, so viele Online-Inhalte wie es heutzutage gibt. Darum ist es wichtig, dass Ihre Website auf den ersten Blick überzeugt. Und auf den zweiten, dritten… zehnten. Gerade im B2B-Bereich wird Ihre Online-Kommunikation mit Ihren Konkurrenten verglichen, folgt man Ihnen eventuell über mehrere Wochen, bevor man überhaupt mit Ihnen in Kontakt tritt.

Wer auf der Suche nach bodenständiger Qualität ist – und solche Kunden brauchen Schweizer KMU in den meisten Fällen – beurteilt Sie nach Ihrer Kommunikationsqualität. Sind Sie aufgeschlossen modern, ohne auf amerikanische Art und Weise anbiedern zu wollen? Sind Sie regelmässig aktiv, ohne hektische Kampagnen und Inhaltsorgien zu veranstalten? Geben Sie auf angenehme Art Persönliches preis, ohne gleich die Hosen komplett runterzulassen? Beziehen Sie Ihre Kunden und Mitarbeitenden mit ein und zeigen sich dialog- und kompromissbereit? Kurz gesagt: Spiegeln sich Ihre Werte als Schweizer Unternehmen in Ihrer Kommunikation?

Anhalten! Zurück zum Start

So wie Sie von Ihren zukünftigen Kunden analysiert werden, so sollten Sie Ihre Kommunikation mal eingehend analysieren. Wie wirken die einzelnen Kanäle? Unterstützen sie sich gegenseitig oder widersprechen sie sich? Was für ein Bild erhält der virtuelle Besucher von Ihrem Unternehmen? Eine Analyse kann ungewollte Botschaften ans Licht bringen. So untersuchte ich vor sechs Jahren für ein Strategiepapier das Online-Image eines Software-Produzenten im Finanzbereich. Und warnte die Zuständigen, dass die unprofessionelle Kommunikation auf Facebook und LinkedIn im Zusammenhang mit Recruiting fatale Folgen haben würde. Es blieb leider ein kassandrischer Ruf, dessen Missachtung dem Unternehmen nachhaltig schadete.

Es lohnt sich also, die eigene Kommunikation aus Distanz zu hinterfragen und nicht einfach unkritisch Trends zu folgen. Nur wenn eine Plattform in Gleichklang zwischen Kommunikationskultur des Online-Dienstes und den Unternehmenswerten bespielt werden kann, sollte sie in die Online-Strategie miteinbezogen werden. Für die Teilnehmer meiner Strategie-Workshops habe ich einen Frage-Katalog entwickelt, der sich seit 2008 bei der Konzept-Erstellung vielfach bewährt hat. Er hilft bei der Auswahl der richtigen Kanäle und Inhalte und hilft Ihnen, an alle Prozessschritte bei der Umsetzung zu denken. Mittels untenstehendem Formular können Sie sich den Frage-Katalog kostenlos bestellen.

Falls Sie sich lieber eine unabhängige Analyse erstellen lassen möchten, stehe ich zu Ihrer Verfügung. Auch im Rahmen der von mir erstellten Strategie-Papiere analysiere ich alle bestehenden Kommunikationskanäle, den Markt und die Mitbewerber jeweils intensiv. Und schlage gleichzeitig einen massgeschneiderten, bunten Strauss an effizienten Kommunikationsmöglichkeiten vor, die mit Ihren Ressourcen umgesetzt werden können. Ein solches Strategiepapier kostet für KMU erfahrungsgemäss rund 9000 Franken. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

 

 

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