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Viele Gründe, dankbar für das Internet zu sein

Carsten Drees schreibt in einer Serie, wieso das Internet ein so grossartiger Ort ist. In der ersten Folge drei zum Teil sehr persönliche Gründe dafür. Sehr wohltuend als Gegensatz zur ganzen Web-ist-böse-Hetze und für mich sehr willkommen, da ich auch schon länger an solch schriftlichen Liebeserklärungen ans Internet herumstudiere.

Ich liebe das Internet

Ich bin mit meiner ersten Internet-Erfahrung im 1993, eigenem Anschluss ab 1997 sowie Corporate Blog-Betreiberin seit 2005 eine wohl extreme Early Adopter. Und ich kann die Hetze gegen das heutige Internet vieler anderer Early Adopter echt nicht verstehen. Klar gibt es auch negative Seiten, aber wo gibt es die denn nicht? Hingegen gibt es für mich unzählige Gründe, dankbar für das Internet zu sein:

  • Ich darf seit 2005 meinen Lebensunterhalt aus einer ländlichen Gegend fernab aller Zentren verdienen
  • Ich habe seither viele liebe Menschen kennengelernt, die ich nicht missen möchte (und die ich extrem vermisse, wenn sie nicht mehr da sind)
  • Ich kann mit meinen Verwandten auf der ganzen Welt in Kontakt bleiben und lerne so virtuell sogar die Grossenkel meiner in Australien lebenden Schwester kennen
  • Über MyHeritage und Facebook bin ich mit entfernten Verwandten aus der ganzen Welt in Kontakt gekommen (vor mehreren Generationen wanderten Caviglias nach Süd- und Nordamerika aus)

Und dann gibt es noch die kleinen Anekdoten, wie beispielsweise: Mein Hund liebt es, den Kindern zuzusehen, wie sie in die Schule gehen, neben der wir gleich wohnen, und will immer pünktlich raus, um das Spektakel verfolgen zu können. Bei den ersten Sommerferien sass er immer ganz traurig da und wartete auf die Kinder, die einfach nicht kommen wollten. Das habe ich fotografiert und in Facebook geteilt und siehe da, die Nachbarn haben ihre Kinder raus geschickt, die zur Schule und dann grad wieder heim liefen und dabei den Hund beim Namen riefen und ihn grüssten.

  • Dem weltweit für alle, auch für minderprivilegierte verfügbare Wissen (tiefste Analphabeten-Rate ever)
  • Den weltweit verfügbaren Verdienstmöglichkeiten, egal wo und in welchen Umständen man lebt (höchste Chancengleichkeit ever)
  • Der globalen Vernetzung und damit einhergehenden Demokratisierung (ausgeprägtestes Diktatoren-Dissen ever)
  • Der weltweiten Kommunikation über Politik, Menschenrechte, Umweltschutz (Greta), Gleichstellung (metoo) – auch wenn einem nicht jede Meinung passt

Wer hingegen nur Fake und Hetze sieht, sollte eher seine Einstellung überdenken. Oft lässt sich in den sozialen Medien das, was man sieht, beeinflussen. Sei es durch blocken, stumm schalten oder dem Verzicht auf Interaktion mit Meinungsgegnern.

In diesem Sinn wünsche ich euch fröhliches Inter-Netten 🥰

>>> Zum Beitrag von Carsten Drees.

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Wie nehmen Sie das Internet wahr?
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